Vänskap – Freundschaft

 

Was liegen doch für turbulente Wochen hinter mir. So viele wichtigen, beruflichen Entscheidungen waren zu treffen und noch immer bin ich dabei irgendwie einen Rhythmus in meinen „neuen“ Arbeitsalltag zu bringen. Ich habe lange überlegt ob ich diese Woche überhaupt einen neuen Post schreiben soll. Irgendwie läuft mir Tag für Tag die Zeit davon. Jeder der schon einmal versucht hat unter Druck einen Artikel zu schreiben weiß, daß das nicht leicht ist.

Doch die vergangenen Wochen haben mir einmal mehr gezeigt, was man gemeinsam mit Familie und Freunden bewirken und auf die Beine stellen kann. Wie wichtig es ist Menschen um sich zu haben auf die man sich verlassen kann. Und plötzlich war er doch da, mein Post für diese Woche.

Freundschaft ist für mich neben Familie und Gesundheit das Wichtigste und Wertvollste, das ein Mensch besitzen kann. Gute Freunde sind etwas Kostbares, ja sogar Unbezahlbares für mich. Gerade in den letzten Wochen, in denen mein Leben so eine komplett andere Richtung genommen hat als ich das eigentlich geplant hatte, ist mir wieder bewusst geworden wie reich ich bin. Denn ich habe wirklich sehr gute Freunde.

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„Gute Freunde sind wie Sterne, du siehst sie nicht immer, aber du weißt das sie da sind.“

Ich gehe mit dem Wort Freundschaft sehr vorsichtig um. In Zeiten von Facebook, wo es „virtuell“ schnell mal ein paar hundert Freunde werden können, sollte man sich der Wichtigkeit von wahrer Freundschaft bewusst werden. Wer sind wirkliche Freunde und wer nur „Bekannte“?

Gute Freunde lassen dich nicht im Stich. Sie werden Himmel und Erde in Bewegung setzen um dir zu helfen und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Sie teilen deine Leidenschaften, haben Verständnis für deine Macken und wissen, dass du, auch wenn ihr mal nicht einer Meinung seid, im Grunde doch genauso tickst wie sie.

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Gehe nicht vor mir her, vielleicht folge ich dir nicht. Geh nicht hinter mir, vielleicht führe ich dich nicht. Geh einfach neben mir und sei mein Freund.“

Freundschaft ist lagom, sie funktioniert auf Dauer nur, wenn sie ausgewogen ist. Wenn sich Helfen und Hilfe annehmen die Waage halten. Jemand der nur nimmt und niemals gibt kann kein guter Freund sein. Und derjenige der nur gibt und sich selbst darüber vergisst wird auf Dauer an dieser Einseitigkeit zerbrechen.

Wahre Freundschaften überdauern Jahre, ja oft Jahrzehnte und nicht selten überbrücken sie weite Entfernungen. Mit einem richtig guten Freund kann ich nach Jahren in denen wir uns nicht gesehen haben, dort anknüpfen wo wir beim letzten Treffen aufgehört haben.

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Ein wahrer Freund ist jemand der dich hören kann, auch wenn du still bist.“

Kenn ihr auch diese Situation: ihr tragt tagelang schon Sorgen und Gedanken mit euch herum, grübelt und quält euch  ohne zu einem Ergebnis zu kommen und dann kommt eure beste Freundin oder euer bester Freund und fragt einfach nur nach was denn los ist, was euch quält und bedrückt. Dabei habt ihr euch so bemüht euch nichts anmerken zu lassen, aber die Menschen die euch so gut kennen, merken sofort das etwas nicht stimmt. Ist das nicht wunderbar beruhigend?

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Mit einem ersten Frühlingsgruß aus meinem Schwedenhäuschen und dem wunderschönen Bild von meiner Svea, das ich von meinen besten Freunden geschenkt bekommen habe, möchte ich mich für diese Woche von euch verabschieden. Nehmt euch Zeit für eure Freunde und genießt das Beisammensein mit den Menschen, die euch so gut kennen!

Ha det bra, Conny

 

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Sju sorters kakor – Schwedisch lernen auf die etwas andere Art

Immer wieder werde ich gefragt ob ich nach all den Jahren denn auch Schwedisch spreche, ob es eine schwer zu lernende Sprache ist und wie ich es gelernt hätte.
Natürlich spreche ich Schwedisch, lese schwedische Bücher, höre via Internet schwedisches Radio und sehe mir auch gerne schwedische Filme im Originalton an. Ich bin der Meinung die Sprache ist nicht schwer zu lernen. Da habe ich mir während meiner Schulzeit mit Französisch viel schwerer getan.

Man kann sich in Schweden zwar problemlos in Englisch und teilweise sogar in Deutsch verständigen – viele Schweden sprechen beide Sprachen sogar sehr gut – aber für mich war nach ein paar Jahren klar, das ich die Sprache meines Lieblingslandes sprechen und verstehen möchte. Und ganz ehrlich, ich erkennne immer wieder ein freudiges Leuchten in den Augen der Schweden, wenn sie  merken, dass ich zwar „nur“ Tourist bin, mich aber trotzdem näher mit ihrem Land und der Sprache beschäftigt habe.

Gelernt habe ich die ersten schwedischen Worte allerdings nicht mit einem Sprachbuch oder auf der Volkshochschule. Nein, ich habe die ersten Worte mit einem Kochbuch, besser gesagt einem Backbuch, gelernt. Erst ein Jahr später habe ich dann einen Volkshochschulkurs für Schwedisch besucht und hatte das Glück die ersten Jahre einen genialen Lehrer zu haben, der es wirklich verstanden hat seinen Schülern nicht nur die schwedische Sprache sondern auch die schwedische Seele näher zu bringen.

Das Buch „Sju sorters kakor“ (sieben Sorten Kekse), war sozusagen mein erstes Lehrbuch. Es ist 1945 im ICA bokförlag erschienen und wurde seit damals mehr als 3,4 Millionen Mal verkauft und 2005 zum 60 jährigen Jubiläum in der 83. Ausgabe neu aufgelegt.

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Der Titel bezieht sich auf eine schwedische Tradition, wonach es mindestens sieben verschiedene Gebäckstücke sein müssen, die bei einem Kaffeekränzchen gereicht werden sollen. In vielen schwedischen Cafés gibt es auch heute noch diesen kakbord (Kuchentisch) der das Herz jeder Naschkatze höher schlagen lässt.

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In meiner Küche steht mittlerweile auch schon die dritte Ausgabe dieses schwedischen Backbuchklassikers. Und obwohl ich viele Rezepte daraus nach all den Jahren schon im Kopf habe, nehme ich das Buch immer wieder gerne zur Hand und erinnere mich daran, wie ich zu Beginn, ausgerüstet mit einem dicken Wörterbuch, die Rezepte Zutat für Zutat mühsam übersetzt habe.

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Eines der ersten Rezepte, dass ich vor vielen Jahren übersetzt und gebacken habe und seitdem immer und immer wieder backe ist Farmors Choklad Kaka – Großmutters Schokoladekuchen. Genauer gesagt der Schokoladekuchen der Großmutter väterlicherseits. In Schweden erspart man sich nämlich die Frage mütterlicher- oder väterlicherseits. Da gibt es ganz klare Bezeichnungen. Far ist der Vater, mor ist die Mutter, farmor ist die Mutter des Vaters und – ihr ahnt es schon – mormor ist die Mutter der Mutter. Also ganz einfach und logisch!

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Aber zurück zum Schokoladekuchen, der ist nämlich sowas von lecker und saftig, den müsst ihr unbedingt probieren. Und hier kommt auch schon das Rezept für euch:

1 dl Kakao
2 dl Milch
1 dl Zucker
125 gr Butter
1,5 dl Zucker
2 Eier
1,5 msk Vanillezucker
3,5 dl Mehl
1,5 tsk Backpulver

Ich backe den Kuchen meistens in einer Kastenform, aber ihr könnt auch jede andere Form verwenden. Sie sollte jedoch mindestens 1,2 Liter fassen. Die Form wird eingefettet und mit Mehl ausgestaubt.

Jetzt mischt ihr Kakao, Milch und Zucker in einem Topf und kocht die Flüssigkeit kurz auf und lasst sie wieder abkühlen.
Als nächstens schlagt ihr die Butter und den Zucker cremig und rührt den Vanillezucker sowie nach und nach die Eier ein. Das Backpulver mischt ihr mit dem Mehl und gebt die Mischung abwechselnd mit dem ausgekühlten Kakao in den Teig.

Den gut verrührten Teig füllt ihr jetzt in eure Backform und backt ihn bei 175°C ca. 1 Stunde. Jetzt muss Farmors Choklad Kaka nur noch auskühlen und einer typisch schwedischen Kaffeejause steht nichts mehr im Weg.

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Ich wünsche euch gutes Gelingen und vielleicht wird ja Farmors Choklad Kaka auch euer Lieblingskuchen am Kuchentisch. Ich jedenfalls habe noch niemanden kennengelernt, der nach dem ersten Bissen nicht begeistert war.

Und ganz ehrlich, bei so einem unfreundlichen und nassen Wetter wie wir es im Moment haben, tut es der Seele ganz gut, wenn man sie mit ein wenig Schokoladekuchen verwöhnt.

Ich für meinen Teil hoffe ja immer noch auf Schnee und Kälte in diesem Winter. Ich will durch knirschenden Schnee spazieren, Eiskristalle in der Wintersonne funkeln sehen und nach dem Heimkommen mit dem Hund nicht ewig mit schmutzigen Hundepfoten kämpfen müssen.

Und so warte ich weiter, bei einem flaumigen Stück Farmors Choklad Kaka auf meinen weißen Wintertraum und sage bis dahin,

ha det bra, Conny

Skåne – wo Schweden am südlichsten ist

„Da begriff der Junge, dass das große gewürfelte Tuch, über das er hinflog, der flache Erdboden von Schonen war. Und er begann zu verstehen, warum es so gewürfelt und farbig aussah. Die hellgrünen Vierecke erkannte er zuerst, das waren die Roggenfelder, die im vorigen Herbst bestellt worden waren und sich unter dem Schnee grün erhalten hatten. Die gelbgrauen Vierecke waren die Stoppelfelder, wo im vorigen Sommer Frucht gewachsen war, die bräunlichen waren alte Kleeäcker und die schwarzen leere Weideplätze oder ungepflügtes Brachfeld. Die braunen Vierecke mit einem gelben Rand waren sicherlich die Buchenwälder, denn da sind die großen Bäume die mitten im Wald wachsen, im Winter entlaubt, während die jungen Buchen am Waldessaum ihre vergilbten Blätter bis zum Frühjahr behalten. Es waren auch dunkle Vierecke da mit etwas Grauem in der Mitte. Das waren die großen viereckig gebauten Höfe mit den geschwärzten Strohdächern und den gepflasterten Hofplätzen. Und dann wieder waren Vierecke da, die in der Mitte grün waren und einen braunen Rand hatten. Das waren die Gärten, wo die Rasenplätze schon grünten, während das Buschwerk und die Bäume, die sie umgaben noch in der nackten braunen Rinde dastanden.“

So beschrieb Selma Lagerlöf die südlichste Provinz Schwedens in ihrem 1906/1907 erschienen Schullesebuch „Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden“.

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Und hier in Skåne möchte ich eine virtuelle Reise durch Schweden mit euch beginnen. Eine Reise zu meinen schwedischen Lieblingsplätzen. Und ich verrate euch schon mal soviel, es wird eine sehr lange Reise mit vielen Stationen. Vom südlichen Skåne bis hinauf nach Lappland wird uns diese Reise führen. So wie in Selma Lagerlöfs Buch der kleine Junge Nils Holgersson auf seiner Reise mit den Wildgänsen von Skåne nach Lappland geflogen ist.

Also lehnt euch zurück und macht es euch gemütlich, hier kommen meine ersten drei Lieblingsplätze im südöstlichen Skåne.

Kommt man mit der Fähre von Deutschland nach Schweden, durchfährt man unweigerlich Schwedens südlichste Provinz „Skåne“ (Schonen) welche gleichzeitig auch die südlichste Spitze Skandinaviens bildet. Skåne war für uns lange Zeit nur Anlegeplatz der Fähre. In Trelleborg angekommen haben wir meist eine der Autobahnen oder Schnellstraßen gewählt, um so schnell wie möglich weiter in den Norden zu gelangen.

Erst nach einigen Jahren haben wir begonnen uns die südlichste Provinz Schwedens genauer anzusehen und haben dabei Orte entdeckt, die seitdem zu unseren Lieblingsplätzen gehören. Und bei jeder Fahrt durch Skåne wird mir bewußt, wie treffend Selma Lagerlöf die Landschaft beschrieben hat. Skåne ist die Kornkammer Schwedens und die Landschaft dadurch geprägt von riesigen Feldern und verstreut liegenden großen Höfen.

Der erste und mein absoluter Lieblingsplatz in Skåne ist die beeindruckende und faszinierende Schiffssetzung Ales Stenar oberhalb des kleinen Fischerdorfes Kåseberga in der Gemeinde Ystad.

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Rund um die Bedeutung dieses Steinmonumentes gibt es viele Spekulationen. Die Einen sagen es wäre eine Art „schwedisches Stonehenge“, die Anderen sehen darin eine Grabstätte. Was auch immer sich die Menschen damals gedacht haben, sie haben für dieses Monument einen ganz besonderen Platz ausgesucht. Hoch oben auf einem Plateau an der Steilküste schwebt die Schiffssetzung förmlich zwischen Himmel, Erde und Meer.

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Unzählige Male schon sind wir zwischen den Steinen gesessen, haben zugesehen wie der Mond eine helle Lichtstraße auf die Ostsee malt und haben die beinahe körperlich spürbare Energie dieses besonderen Platzes auf uns wirken lassen.

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Fährt man von Kåseberga die Küstenstraße weiter Richtung Norden erreicht man nach ein paar Kilometern das wunderschöne Naturschutzgebiet Sandhammaren mit kilometerlangen weißen Sandstränden. In der Hauptsaison kann es hier schon ganz schön voll mit Menschen sein, Nebensaisonliebhaber wie wir, haben die weiten Sandstrände ganz für sich alleine.

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Vom Stenshuvud dem „steinernen Haupt“, einem 97 Meter hohen Urberg an der Osteeküste südlich von Kivik, hat man zumindest annähernd eine ähnliche Perspektive auf das Land, wie der kleine Nils Holgersson vom Rücken seiner Gans aus. Es wird behauptet, dass man an klaren Tagen bis zur dänischen Insel Bornholm sehen kann. Als wir das erste Mal im Nationalpark und oben auf dem Stenshuvud waren, hatten wir leider ziemlich dunstiges Wetter. Aber nachdem es einer unserer Lieblingsplätze ist, werden wir vielleicht beim nächsten Mal das Glück haben eine tolle Fernsicht zu genießen.

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Und schon sind wir am Ende der heutigen Etappe  durch Südschweden angekommen. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen ersten Eindruck davon vermitteln wie schön es schon nach ein paar Autokilometern in Schweden sein kann.

Ich überlege mir jetzt, wo ich euch beim nächsten Mal hin mitnehmen werde. Möglichkeiten gibt es ja mehr als genug in meinem Sehnsuchtsland Schweden.

Ha det bra, Conny

 

 

 

 

Das war Lagom 2017

Ich weiß noch genau wann ich das erste Mal darüber nachgedacht habe einen Blog über Schweden bzw. schwedisches Lebensgefühl zu starten.

Es war im Frühsommer 2017. Wir waren gerade zurück von einer fantastischen Reise quer durch Schweden. Es war ein „ONCE IN A LIFETIME-URLAUB“. Wir hatten einen Monat lang perfektes Wetter, fuhren durch einzigartig schöne Landschaft, durften wunderbare Menschen kennenlernen und viele unvergessliche Momente erleben. Es war ein Urlaub in dem ich intensiver als je zuvor gespürt habe wie sich Lagom anfühlt.

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Wieder daheim wollte ich allen davon erzählen wie entspannend es ist lagom zu leben, zu essen, zu reisen und zu wohnen. Also habe ich mich an den Laptop gesetzt und habe begonnen zu schreiben. Als ich dann den ersten Blogentwurf wieder und wieder gelesen hatte waren auf einmal Zweifel da: Interessiert das irgend jemandem? Wird das überhaupt jemand lesen?  Was wenn keiner sich für schwedisches Lebensgefühl interessiert?

Aber die Idee lies mich einfach nicht mehr los und nach einigen Wochen in denen ich mich durch unzählige Blogs zum Thema Bloggen gelesen hatte und dadurch erst recht wieder verunsichert war ob ich das alles so hinkriegen würde, habe ich einfach den Sprung ins kalte Wasser gewagt und am 15. September das erste mal auf den Button „Veröffentlichen“ gedrückt. Ich war ganz schön aufgeregt dabei, das könnt ihr mir glauben.

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Jetzt sind es gerade mal 3 1/2 Monate seit „Lagom schwedisches Lebensgefühl“ online gegangen ist und trotzdem ist in dieser kurzen Zeit so wahnsinnig viel passiert. Ich habe viel tolles Feedback bekommen. So viele Menschen schreiben mir, dass sie sich Woche für Woche auf meine Posts freuen. Manchmal kann ich es gar nicht glauben aus wieviel verschiedenen Ländern der Welt die Menschen kommen, die meinen Blog lesen.

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Auch auf Facebook folgen mittlerweile mehr als 750 Fans dem schwedischen Lebensgefühls. Alleine das Foto mit den Schwedenhäusern im Herbst erreichte via Facebook mehr als 10.000 Menschen.

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Auch das weiße Dalarhäst war eines der meistgeklickten Bilder auf Facebook.

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Als die Tage kühler wurden habe ich euch in mein schwedisches Gartenzimmer mitgenommen und ich kann euch jetzt schon versprechen, dass ich euch im kommenden Frühling wieder dorthin mitnehmen werde.

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Ich durfte viele liebe Bloggerkolleginnen kennenlernen und die Einladung zur 2. Österreichischen Blogger Christmas Home Tour war für mich ja dann sowieso DAS Highlight des Jahres.

Mal sehen welche Überraschungen und Highlights das kommende Jahr für mich bereithält. Aber eines ist sicher, ich werde euch auch 2018 immer wieder mitnehmen in mein Sehnsuchtsland Schweden.

Zum Schluss dieses Posts möchte ich mich ganz herzlich bei jedem Einzelnen von euch für eure Treue und die lieben Kommentare bedanken. Es ist eine wunderschöne Bestätigung für einen Blogger, wenn Leser sich die Zeit nehmen ein paar nette Worte unter den Post zu schreiben. Denn dann hat man die Gewissheit, dass die geschriebenen Zeilen und die mit großer Sorgfalt ausgewählten Fotos im Leser etwas bewegt haben.

Kommt alle gut ins Jahr 2018!

Ha det bra och „Gott Nytt År“, Conny

 

 

 

 

 

Schwedischer Weihnachtsmarkt in Wien

Wahnsinn, wo ist die Zeit geblieben! Habe nur ich den Eindruck als würde die Vorweihnachtszeit heuer doppelt so schnell vergehen als in den letzten Jahren?
Wir sind ja schon wieder fast mittendrin in der Adventzeit.

Aber lasst uns kurz noch einmal zurück gehen zum ersten Adventwochenende. Das ist nämlich seit mehr als 20 Jahren bei uns mit einer fixen Tradition verbunden. Dem Besuch des schwedischen Weihnachtsmarktes in Wien. Jedes Jahr freue ich mich auf Glögg, Pepparkaka, Lussekatter, gemütliches Zusammensitzen mit Freunden, dem stimmungsvollen Auftritt von Lucia mit ihrem Gefolge und natürlich darauf meinen Vorrat an schwedischen Lebensmitteln an den Verkaufsständen wieder aufzufüllen.

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Seit 40 Jahren wird dieser Markt von der schwedischen Kirche in Wien organisiert und bring damit am ersten Sonntag im Advent in Österreich lebende Schweden und viele Freunde der schwedischen Kultur zusammen. Heuer fand der Markt wie schon die beiden Jahre davor im Erdgeschoss des Gesundheitsministeriums in Wien in der Radetzkystraße statt.

An den Verkaufsständen bekommt man nahezu alles was das Schwedenherz begehrt: Lebensmittel, Bücher, Backzutaten, Fischkonserven, Handwerk und Tischtücher. Jede Menge Weihnachtsdekoration gibt es natürlich auch zu kaufen.

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Im großen Saal, in dem auch die Bühne für den Lucia-Chor aufgebaut ist, kann man sich an einem der vielen Tische vom Weihnachtseinkauf ausrasten und am schwedischen Buffet leckere Brötchen oder köstliche Mehlspeisen genießen.
Und alle warten dort auch gespannt auf Lucia und ihr Gefolge. Ein Video vom heurigen Auftritt des Luciachors könnt ihr hier sehen.

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Für mich persönlich ist es jedes Jahr wie ein kleiner Kurztrip nach Schweden. An vielen Tischen und Verkaufsständen wird schwedisch gesprochen. Und auch ich frische dabei alljährlich meine Sprachkenntnisse ein wenig auf indem ich meine Einkäufe natürlich in schwedischer Sprache erledige.

Es war ein absolut gelungener Adventauftakt und unsere Einkaufstaschen waren sehr gut gefüllt als wir nach hause fuhren. Jetzt kann Weihnachten kommen und unserem typisch schwedischen Julbord steht nichts mehr im Weg.

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Vielleicht habt ihr ja Lust im nächsten Jahr auch einmal am schwedischen Weihnachtsmarkt in Wien vorbei  zu schauen. Er findet immer am ersten Adventsonntag statt und auf der Homepage der schwedischen Kirche in Wien erfahrt ihr alle Details zu Ort und Zeit.

Ich wünsche euch jetzt noch ein wunderschönes zweites Adventwochenende.

Ha det bra, Conny

Lagom Weihnachtsstimmung im Schwedenhäuschen

Meine Lieben, was soll ich euch sagen, ich bin aufgeregt wie ein Kind vor Heiligabend. Dabei haben wir doch fast noch ein Monat bis dahin. Aber meine Aufregung hat nichts mit dem Weihnachtstag selber zu tun. Nein, ich darf heuer zum ersten Mal bei der Österreichischen Blogger Christmas Home Tour dabei sein und das bereitet mir ganz schön Kribbeln im Bauch.

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Seit Montag läuft die Christmas Home Tour nun schon und nachdem uns Barbara von Herzenswärme Fotoblog gerade so liebevoll durch ihr wunderbar weihnachtlich geschmücktes Haus am Berg geführt hat, darf ich euch nun einladen, mich in mein Schwedenhäuschen zu begleiten.

Seit vielen Jahren schon sind meine Weihnachtsfarben rot, weiß und grün. Der Stil meiner Weihnachtsdekoration hat sich in den letzten Jahren zwar geändert, aber meinen Farben bin ich immer treu geblieben. Habe ich früher gerne fix fertige Dekorationen gekauft, die man nur auspacken und hinstellen musste, macht es mir in letzter Zeit mehr Spaß Dinge selber herzustellen.

Als Nordlicht liebe ich Birkenholz, Moos und kuschelige Felle. Und getreu dem Lagom-Motto „weniger ist mehr“ sind heuer viele Dekoelemente der vergangenen Jahren in den Weihnachtskisten geblieben. Aber ihr könnt euch ja jetzt in Ruhe umschauen in meinem weihnachtlichen Schwedenhäuschen.

Obwohl . . . ., wartet noch einen Moment! Weihnachten beginnt bei mir ja eigentlich schon vor der Tür. Jetzt hätte ich um ein Haar vergessen euch meinen Lieblingsplatz im Garten zu zeigen.

Ja ihr habt richtig gehört, ich habe auch im Winter einen Lieblingsplatz im Garten. Aber keine Angst, wer hier Platz nimmt muss nicht frieren, denn das dicke Rentierfell ist so warm, da hält man es auch bei Minusgraden ein Weilchen aus. Wenn wir im Winter Gäste haben, dann kommen die meisten von ihnen immer schon warm eingepackt weil sie wissen, dass wir vor dem Essen eine heiße Tasse Glögg und ein paar Häppchen Fingerfood im Garten am Feuerkorb genießen, bevor wir uns im Haus an den Tisch setzen.

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Es gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen die Terrasse vor unserem Schwedenhäuschen den Jahreszeiten entsprechend mit Blumen und anderen Naturmaterialien zu dekorieren.

Während der kalten Jahreszeit sind es Christrosen und Scheinbeeren, die für wunderbare Winterstimmung sorgen. Felle, Geweihstücke und Birkenholz sorgen zusätzlich für skandinavische Gemütlichkeit.

Wenn dann abends in den Laternen und Windlichtern die Kerzen brennen will ich manchmal trotz Kälte gar nicht ins Haus gehen, sondern einfach nur auf dem Rentierfell sitzend die warme Kerzenstimmung genießen.

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Aber jetzt will ich euch nicht mehr länger in der Kälte stehen lassen, sondern möchte euch in meinem Schwedenhäuschen herzlich willkommen heißen.

Varmt välkommen!

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Unser Vorzimmer war früher einmal eine Veranda. Daher gibt es neben der Tür in die Küche auch einen Fensterrahmen. Er ist heuer Präsentationsfläche für meine Adventlåda. In Schweden gibt es nämlich keinen Adventkranz, sondern eine Adventlåda. Das ist meistens ein längliches Metallgefäß mit vier Kerzenhaltern, welches mit Islandmoos, Tannenreisig und  Preiselbeerlaub geschmückt wird. Die Kerzen stehen also nicht im Kreis sondern in einer Reihe.

Meine Adventlåda ist heuer ein Stück Birkenholz von dem wir in unserem Brennholzschuppen jede Menge haben. Ich habe das Schönste ausgesucht, vier Löcher für die Kerzenhalter gebohrt und ein wenig Reisig, Zimtstangen und Orangenscheiben dazwischengelegt. Ein Band locker um die Kerzen gewunden und schon ist die Låda bereit für ihren Auftritt am ersten Advent.

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Die große Fensterfront unserer Veranda bietet jede Menge Platz für Lichtertreppen.  Sie gehören für mich einfach zu Weihnachten dazu und leuchten in Schweden nahezu in jedem Fenster. Ich mag es ganz besonders, wenn ich abends heimkomme und mein Lebensmensch schon alle Lichter angesteckt hat. Es gibt während der dunklen Jahreszeit keinen schöneren Willkommensgruß.

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Schon seit letztem Jahr gibt es bei mir keinen klassischen Reisigkranz zum Advent, sondern eine umfunktionierte alte Pepparkakadose. Im Inneren befindet sich ein feuchter Steckschwamm der zum einen den Kerzen Halt gibt und zum anderen dafür sorgt, dass das Moos feucht und dadurch frisch und grün bleibt.

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In meiner Küche halte ich mich während der Vorweihnachtszeit eigentlich am meisten auf. Es werden Kekse und Weihnachtsbrot („vörtbröd“)gebacken, die Gewürze für den Glögg werden angesetzt und kurz vor Heiligabend wird für das traditionelle schwedische Weihnachtsessen („julbord“) gekocht. Was es da für Köstlichkeiten gibt, verrate ich euch aber ein anderes Mal, heute soll schließlich die Weihnachtsdekoration im Mittelpunkt stehen. Obwohl die schwedischen Keksdosen und Glöggtassen natürlich auch Teil von dieser Weihnachtsdekoration sind.

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So wie im Garten habe ich natürlich auch im Haus einen Lieblingsplatz. Und der ist ganz klar vor unserem Kaminofen. Ich könnte stundenlang davor sitzen, in die Flammen schauen und dem Knistern der Holzscheite zuhören.

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Der Birkenast über dem Ofen bekommt zu jeder Jahreszeit eine passende Dekoration. Aber zur Weihnachtszeit mag ich ihn fast am liebsten.

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Das wunderschöne Lebkuchenherz aus Ton, dessen Schriftzug „eine gesegnete Weihnacht“ wünscht, habe ich vor vielen Jahren während eines Winterurlaubs in Schweden gekauft. Bevor es nicht an der Wand neben dem Ofen hängt, ist meine Weihnachtsdekoration einfach nicht komplett.

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Außer dem Lebkuchenherz sind auch viele andere Dekorationselemente in meinem Haus aus Schweden. Jedes Einzelne erinnert mich an einen schönen Urlaub oder an die Region in der ich es gekauft habe. Ich mag es mein Haus mit Dingen zu dekorieren, die gleichzeitig auch Erinnerungsstücke sind und mit denen ich die ein oder andere Geschichte verbinde.

So wie das Teelichthäuschen aus Visby. Es erinnert mich nicht nur an die einzigartige Mittelalterstadt auf Gotland, sondern auch daran, dass ich bald wieder auf diese traumhafte schwedische Insel in der Ostsee zurück möchte.

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Die Kugeln mit dem schwedischen Weihnachtsgruß besitze ich nun schon seit 17 Jahren. Ich habe sie während eines Weihnachtsurlaubs im Värmland gekauft. Sie haben damals schon den Weihnachtsbaum in unserem Ferienhaus geschmückt und sind seither Jahr für Jahr das Highlight an unserem Weihnachtsbaum daheim. Da dieser aber erst in ein paar Wochen aufgestellt wird, dürfen die Kugeln in der Zwischenzeit in der Weihnachtsdekoration glänzen.

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Und schon sind wir fast am Ende meiner Christmas Home Tour angelangt. Aber ich möchte euch nicht gehen lassen ohne euch noch ein paar Eindrücke mitzugeben, wie es aussieht, wenn es abends dunkel wird und im Schwedenhäuschen alle Lichter und Kerzen angehen. Dann nämlich wird es erst so richtig gemütlich oder „mysig“ wie man in Schweden sagt.

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Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Christmas Home Tour ein wenig in Vorweihnachtsstimmung bringen. Ich freue mich jetzt auf eine wunderschöne und ruhige Zeit in meinem weihnachtlich geschmückten Schwedenhäuschen.

Die nächste Teilnehmerin der Tour Manuela von „Es war einmal“ wartet bestimmt auch schon voll Freude auf euren Besuch.  Ihr werdet begeistert sein von ihrer nostalgischen Weihnachtsdekoration. Ich schaue auf jeden Fall auch jetzt gleich bei ihr vorbei.

Bevor ich mich verabschiede, möchte ich noch ein großes Dankeschön an zwei Teilnehmerinnen dieser Christmas Home Tour aussprechen:
Zum einen unserer Home-Tour-Mama Hilda von „Hildi’s Good Life“  für ihr Vertrauen und die herzliche Betreuung im Vorfeld der Tour.
Und zum anderen Barbara von „Herzenswärme Fotoblog“ ohne deren Überredungskunst ich „Bloggerneuling“ mich wohl nie an diese Home Tour gewagt hätte.

Ich wünsche euch allen von Herzen eine ganz wunderbare Vorweihnachtszeit.

God Jul och ha det bra, Conny

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Montag

Dienstag
Mittwoch
Donnerstag

Stockholm bei Nacht

Seit einigen Jahren schon verbringe ich immer ein Wochenende in der Vorweihnachtszeit in Schwedens wunderschöner Hauptstadt Stockholm. Ich kenne die Stadt schon seit vielen Jahren und zu nahezu jeder Jahreszeit, aber im Advent strahlt sie ein ganz besonderes Flair aus.

Dieses Jahr werde ich nicht nach Stockholm fliegen, dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Natürlich tut es mir leid wenn ich die Ankündigungen der Stockholmer Weihnachtsmärkte in den sozialen Medien sehe und weiß, dass ich heuer nicht durch die kleinen Gassen der Altstadt schlendern werde. Aber hej, schließlich wäre mir dadurch die einzigartige Chance entgangen bei der bevorstehenden Österreichischen Blogger Christmas Home Tour mitzumachen die vom 27.-30.11. stattfindet. Ich habe die letzten Tage so viel gebastelt, dekoriert, fotografiert und geschrieben, da blieb für Wehmut fast keine Zeit.

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Um euch die Tage bis zum Start der Christmas Home Tour ein wenig zu verkürzen habe ich euch aus den vergangenen Jahren ein paar Fotos von Stockholm im Advent zusammengesucht. Habt ihr Lust mich zu begleiten?

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Wir starten, wie kann es anders sein, bei dem Stockholmer Wahrzeichen überhaupt: dem Stadshuset. Es ist nicht nur Sitz der Stadtregierung, hier findet auch jedes Jahr am 10. Dezember das große Bankett zu ehren der Nobelpreisträger statt. Für mich ist es ohne Zweifel, das am schönsten gelegenste Gebäude der Stadt. Und den schönsten Blick auf das Stadshuset hat man von der Insel Riddarholmen aus. Fest verzurrt am Kai von Riddarholmen liegt auch das Hotel in dem ich seit Jahren übernachte wenn ich in Stockholm bin – die Mälardrottningen. Ja, ihr habt schon richtig gelesen „verzurrt“! Die Mälardrottningen ist nämlich ein Schiff, dass zum Hotel umgebaut wurde. Die Zimmer sind entsprechend klein und man spürt bei starkem Wind auch ein wenig den Seegang, aber die Lage und die Nähe zur Altstadt entschädigen allen Luxus, den man vielleicht in einem modernen, geräumigen Hotel hätte.

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Von Riddarholmen sind es nur wenige Gehminuten bis ins Zentrum der Altstadt Gamla Stan. Ich habe keine Ahnung wie viele Kilometer ich schon in den vielen engen Gassen gegangen bin. Tagsüber schieben sich zu fast jeder Jahreszeit viele Touristen durch die schmalen Gassen, aber spätabends oder am frühen Morgen hat man gute Chancen die wunderschönen Gassen ganz für sich zu haben.

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Am Stortorget, dem großen Marktplatz der Altstadt, findet im Advent der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Hier kann man Kunsthandtwerk, Ren- oder Elchwurst, Käse, Knäckebrot und andere schwedische Delikatessen kaufen. Rund um den Stortorget liegen auch ein paar der ältesten Häuser Stockholms. In einigen von ihnen befinden sich kleine Cafés oder Restaurants mit urigem, mittelalterlichem Flaire. Eines der originellsten Restaurants ist das „Sten Sture“ dessen Kellergewölbe im 17. Jahrhundert ein Gefängnis war.Es liegt tief unter den Straßen der Stadt und bietet bodenständige schwedische Hausmannskost an.

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Von Gamla Stan gelangt man mit einer Fähre zur Insel Djurgården. Sie ist die grüne Lunge Stockholms und war bis 1809 königliches Jagdrevier. Viele wichtige Museen Stockholms liegen auf Djurgården. Sicher eines der Spektakulärsten ist das Vasamuseum. Ich werde jedesmal fast ein wenig ehrfürchtig, wenn ich das Gebäude betrete. Das Licht ist gedämpft und imposant und mächtig liegt sie da, die Vasa. Gesunken bei ihrer Jungfernfahrt im Jahr 1628 im Hafenbecken von Stockholm und 333 Jahre später gehoben, restauriert und seit vielen Jahren das meistbesuchte Schiff Schwedens.

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Eine weitere Attraktion auf Djurgården ist das Freilichtmuseum Skansen. Auch hier gibt es an den Adventwochenenden einen traditionellen Weihnachtsmarkt. In den unzählige Häusern die aus allen Landesteilen Schwedens zusammengetragen und wiederaufgebaut wurden, werden altes Handwerk und das Leben wie in früherer Zeit gezeigt. Am 13. Dezember findet im Skansen die große Luciafeier statt. Ganz Stockholm ist dann auf den Beinen und wartet bei klirrender Kälte auf die Kutsche mit der Lichterkönigin.

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Ein wirklich krönender Abschluss für ein Wochenende in Stockholm ist der Kaknestornet, ein 155 Meter hoher Aussichts- und Funkturm von dem aus man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat.

Und jetzt stellt euch vor, ihr sitzt im Panoramarestaurant des Turms, habt eine dampfende Tasse Glögg in der Hand, ein paar Stücke Pepparkaka dazu und euch zu Füßen liegt Stockholm bei Nacht.

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Jetzt hat mich doch ein wenig die Wehmut gepackt. Ich denke, ich werde die Tradition des Adventwochenendes in Stockholm im nächsten Jahr wieder aufnehmen. Und vielleicht habe ich ja im nächsten Jahr Glück und es gibt sogar ein wenig Schnee in Schwedens wunderschöner Hauptstadt.

Ich hoffe mein Streifzug durch Stockholm bei Nacht hat euch gefallen und ihr seid schon ein wenig in Vorweihnachtsstimmung. Ich widme mich jetzt wieder meiner Weihnachtsdeko, schließlich soll bis Montag alles bereit sein für die Christmas Home Tour.

Ha det bra, Conny