Ein fast schwedisches Wochenende

Schwedisches Lebensgefühl in den eigenen vier Wänden lässt sich mit skandinavisch inspirierter Einrichtung und Dekoelementen ganz einfach umsetzen. Wenn dann auch noch schwedisch gekocht und gebacken wird und es daheim nach frischen Kanelbullar, Pytt i Panna oder gratiniertem Lachs duftet schlägt das Herz des Schwedenfans gleich noch viel höher.

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Aber kann man schwedisches Lebensgefühl auch fern vom geliebten Urlaubsland, sozusagen vor der eigenen Haustür, spüren? Ja, auch das geht. Wunderschöne Wälder und Wiesen oder vielleicht auch einen kleinen See findet ihr sogar, wenn ihr so wie wir, in der Nähe einer Großstadt lebt. Der schwedische Lebensstil „Lagom“ funktioniert nämlich nicht nur in Schweden. Die Kunst ist es, diese Lebenseinstellung auch in den Alltag und in die Freizeit zu integrieren.

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Mein Lebensmensch und ich zum Beispiel, habe im nördlichen Niederösterreich in der Region Kamptal unser „Ersatzschweden“ gefunden. Dort zieht es uns hin, wenn wir einfach einmal ein Wochenende Auszeit brauchen. Wenn die Zeit für die lange Anreise nach Schweden leider nicht reicht. Dann wird das Notwendigste in das Wohnmobil gepackt, das Kanu aufs Dach geschnallt und schon geht es ab Richtung Norden.

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Nach knapp 1,5 Stunden Fahrtzeit bzw. 130 km erreichen wir unser Ziel. Den Ottensteiner Stausee. Er ist der Größte der insgesamt drei Kampstauseen im niederösterreichischen Waldviertel. Durch seine vielen verzweigten Seitenarme und das zum Teil schroffe Felsufer kann es schon passieren, dass ich beim gleichmäßigen Eintauchen des Paddels vergesse, dass es gar kein schwedischer See ist auf dem wir still über das Wasser gleiten.

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Vergangenes Wochenende war es wieder an der Zeit. Wir hatten Lust auf Natur, Stille, und darauf, ein wenig die Zeit zu vergessen. Das Wetter war sonnig und warm wie an einem Sommertag. Klar, das der Nachmittagskaffee im Freien genossen wurde. Ein paar Herbstkekse in Blätteroptik, Kürbisbrioche und original  Waldviertler Mohnzelten durften dabei natürlich nicht fehlen.

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Die Steaks für das Abendessen wurden natürlich am offenen Feuer gegrillt und am Feuer sitzend haben wir den wunderbaren Tag mit einem Glas Rotwein dann auch ausklingen lassen.

Es braucht nicht viel um Abzuschalten und neue Energie für die kommende Arbeitswoche zu tanken. Nur ein wenig Natur und Ruhe. Wenn man dann auch noch, so wie wir, das Glück hat, dass die besten Freunde auch schwedenverrückt sind, dann wird aus so einem Wochenende ein perfektes, fast schwedisches Lagom-Wochenende.

Ich wünsche euch, dass auch ihr euren Platz zum Tanken neuer Energie findet. Egal ob es ein See, ein Park oder der Wald hinter dem Haus ist. Das Wichtigste ist, dass ihr euch dort absolut wohlfühlt.

Ha det bra, Conny